Unfallschutz darf nicht dem Wahlkampf zum Opfer fallen!

Verwundert zeigte sich der Vorsitzende der FCG-ÖAAB-Fraktion der Wiener Arbeiterkammer Fritz Pöltl über die Forderung von SPÖ-Minister Drozda, dass die Kosten einer Entgeltfortzahlung für in Kleinunternehmen erkrankte Personen nun bereits ab dem vierten Krankenstandstag vollständig von der AUVA übernommen werden sollen.

AUVA bietet ein wichtiges soziales Netz

„Wie der Name schon sagt, ist die gesetzliche Aufgabe der AUVA als Unfallversicherung klar definiert“, wie Fritz Pöltl festhält. Im Mittelpunkt würden hier die Unfallprävention und die Unfallheilbehandlung unserer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie die Entgeltfortzahlung für verunfallte Versicherte stehen.

„Die AUVA bietet damit ein wichtiges soziales Netz. Dessen Finanzierung in Gefahr zu bringen, ist höchst fahrlässig“, so Pöltl in Richtung SPÖ. Auch im Wahlkampf dürfe man seine Verantwortung gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern nicht vergessen. „Wenn der AUVA immer mehr finanzielle Lasten auferlegt werden, bleibt für ihre eigentliche Aufgabe nicht mehr genug Geld. Das wäre fahrlässig gegenüber 4,9 Millionen Versicherten, die sich auf die Dienste der AUVA verlassen“, so Pöltl abschließend.

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