Kalte Progression: Der Staat verdient mit

Wir kämpfen weiter. Denn: Die kalte Progression wurde immer noch nicht abgeschafft. Das lange Warten muss ein Ende haben!

Trotz mehrerer Ankündigungen hat die Bundesregierung bei der Abschaffung der „Kalten Progression“ immer noch keine Eile. Der wahrscheinlichste Grund dafür: Die Verluste der Arbeitnehmer durch die „Kalte Progression“ werden 2018 rund 750 Millionen betragen. 750 Millionen Euro, die der Fiskus einstreift.

Griff in die Taschen der ArbeitnehmerInnen und Arbeitnehmer

„ÖVP und FPÖ haben im Wahlkampf 2017 versprochen, die Kalte Progression umgehend abzuschaffen. Geschehen ist aber nichts!“ Bringt es FCG-ÖAAB-Fraktionsvorsitzende Fritz Pöltl auf den Punkt. In der Vollversammlung der AK-Wien wurde ein FCG-Antrag auf sofortige Abschaffung der „Kalten Progression“ mit überwältigender Mehrheit angenommen.

Höhere Gehälter – aber der Finanzminister schneidet doppelt mit

Nicht nur die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer freuen sich über die Verhandlungserfolge der Gewerkschaften. Denn verdienen wird ab 1. Jänner zu einem großen Teil wieder der Finanzminister, ohne dafür auch nur einen Finger gerührt zu haben. „Dank der Kalten Progression werden die Gehaltserhöhungen durch höhere Steuerklassen einfach wieder aufgefressen“. Das muss ein Ende haben!

Friedrich Pöltl

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