Blinder Parteigehorsam bei der FP

FCG AK Fraktions Vorsitzender Pöltl bei der Vollversammlung

Bis auf die Kammerräte einer einzigen Fraktion stimmten alle für einen wichtigen Antrag bei der 170. AK-Vollversammlung: Der Antrag richtete sich Gegen die von der Regierung angekündigte und danach vieldiskutierte Zerschlagung der AUVA und für die Erhaltung der Selbstverwaltung der Anstalt.

Nur die blauen Funktionäre übten sich, wie Fritz Pöltl, der FCG-ÖAAB Fraktionsführer der AK-Wien, erklärend meint, im „blinden Parteigehorsam“ und stimmten dagegen.: „Das ist ein Anschlag auf die Selbstverwaltung und Wegweiser in ein verstaatlichtes Gesundheitssystem.“

Unabhängigkeit nicht auf der politischen Schlachtbank opfern

Überall dort wo es eine derartige Verstaatlichung gibt, würden die Arbeitnehmer medizinisch schlechter versorgt oder müssten für Behandlungen viel mehr zahlen. Die Aufgabe einer sozialen Selbstverwaltung ist gesetzlich geregelt. Und daran sollte man weder in der Unfall-, noch in der Kranken- und Pensionsversicherung rütteln.

Unabhängigkeit und Weisungsfreiheit gegenüber dem Staat sowie die finanzielle Selbstständigkeit dürfen nicht auf der politischen Schlachtbank geopfert werden.

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